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In und um den Hochschwarzwald
gibt es zahlreiche lohnenswerte Ausflugsziele und
Sehenswürdigkeiten. Wir haben ihnen hier eine
kleine Auswahl zusammengestellt:
Der Affenberg in Salem
Wer Affen mag, für den hält die Stadt
Salem am Bodensee etwas ganz besonderes bereit: hautnaher
Kontakt mit echten Affen. Und das ist kein Scherz.
Der Salemer Affenpark dient darüberhinaus nicht
nur Berberaffen als Zuhause, sondern auch Wasservögeln,
Storchen und Damwild. Wer diesen Park besucht, geht
mit den Tieren auf Tuchfühlung, wer mag, denn
es gibt hier keine Barrieren, die Mensch von Tier
trennen. Wer hier Zäune und Schranken sucht,
sucht diese vergebens. Denn hier füttert man
eigens für die Affen zubereitetes Popcorn direkt
aus der Hand.
20 Hektar Gelände sorgen
dafür, dass sich rund 200 Berberaffen Tag für
Tag austoben können und Besucher vergnügen.
Die Affen sind nicht scheu, sie fressen direkt aus
der Hand. Wer besondere Highlights erleben möchte,
der besucht diesen Affenpark in Salem im Mai, denn
Anfang Mai kommen die Affenbabies zur Welt. Man sollte
sich den kleinen Affen, die unter stetiger Obhut der
Affenbande stehen, nicht zu nahe treten, sonst riskiert
man ganz schnell eine Verfolgungsjagd durch die älteren
Affen. Die niedlichen Berberaffen sind eigentlich
in Marokko, Algerien und auf den Felsen von Gibraltar
zu Hause. Doch das Bodenseeklima ist so mild und günstig,
dass sich die Tiere auch hier sehr wohl fühlen.
Und das ist gut so, denn Berberaffen sind die einzige
Affenart, die es in Europa gibt und zudem vom Aussterben
bedroht. Jedes neu geborene Affenkind und natürlich
jeder schon lebende Affe sind ein Geschenk der Natur.
Besonders am Affenberg ist auch, dass selbst das Damwild
dem Menschen ganz nah kommt. Besucher dürfen
bei der Fütterung nicht nur live mit dabei sein,
sondern auch gerne mithelfen.
Im Park leben auch etwa 20
Weißstörche. Diese bekommen im Sommer Gesellschaft
von Zugvögeln aus Afrika. Wer den Affenpark mitsamt
der anderen Tiere besuchen möchte, kann dies
bis 28. Oktober täglich von 9 18 Uhr tun.
Ab dem 29. Oktober bis zum 5. November hat der Park
von 9 - 17 Uhr geöffnet. Von den Gemeinden Uhldingen,
Unteruhldingen und Salem fährt eine direkte Busverbindung
auf den Affenberg und wer sich vorab über den
Affenberg informieren möchte, kann dies auf der
Website unter www.affenberg-salem.de
oder per Email unter der email Adresse info@affenberg-salem.de
tun.
Der Titisee
Der Titisee liegt im südlichen Schwarzwald
und in BadenWürttemberg. Er bemisst eine
Fläche von 1,3 Quadratkilometern und eine durchschnittliche
Tiefe von 20 Metern. Seine Entstehung und Existenz
hat der dem Feldberggletscher zu verdanken. Der Titisee
weißt eine Besonderheit auf: Winde an der Wasseroberfläche
halten den See beständig in Bewegung und sorgen
somit dafür, dass der See selbst im tiefsten
Winter sehr lange braucht, bis er vereist.
Der Titisee ist zweifellos eines der Highlights, welches
der Schwarzwald zu bieten hat, denn die Lage des Sees
ist absolut traumhaft. Kristallklares Wasser lockt
jährliche tausende von Badegästen an. Seitdem
die Seestraße zur Fußgängerzone umgewandelt
wurde und gleichzeitig zur Seepromenade umgebaut wurde,
genießt diese den Ruf der schönsten Flaniermeile
im Südschwarzwald. Titisee ist See und Stadt
zugleich. Der See liegt in 850 Metern Höhe und
ist somit einer der größten natürlichen
Mittelgebirgsseen Deutschlands. Er steht komplett
unter Naturschutz, dient als wichtiges als wichtiges
Trinkwasserreservoir der Region und in ihm lebt eine
Vielzahl verschiedener Fischarten.
Auf dem See sind nicht einmal Motorboote erlaubt.
Die Tatsache, dass der See am Ufer nur minimal bebaut
ist, macht ihn zusammen mit der Kulisse des Feldbergmassivs
zu einem der weltweit schönsten Seen. Somit erfreut
er sich jährlich Millionen von Touristen, ohne
seinen Charme dabei zu verlieren. Der Ort Titisee
selbst ist ein Ortsteil von der Stadt Titisee-Neustadt
und zählt 2500 Einwohner. Titisee-Neustadt hat
insgesamt 12.000 Einwohner. Titisee genießt
weltweiten Bekanntheitsgrad, was dazu führt,
dass der Ort an Spitzentagen bis zu 2000 Touristen
zählt. Die Flaniermeile vonTitisee wird von ihren
Bewohnern auch liebevoll als Goldküste
bezeichnet. Sie gilt als eine der schönsten Einkaufsstraßen
der Welt und liegt direkt an der Uferpromenade. Hier
kann man alles kaufen, was das Herz begehrt. Ausführliche
Information rund um den Titisee und den gleichnamigen
Ort findet man im Internet unter www.titisee.com
Wutachschlucht
Wutachschlucht bezeichnet
ein Engtal, welches sich im oberen Teil der Wutach
befindet und in drei schluchtartige Abschnitte geteilt
ist. Diese Region des Schwarzwaldes lädt wie
der übrige Schwarzwald auch, zum Wandern, Erholen
und Genießen ein. Die Region Wutach liegt inmitten
des größten Naturschutzgebietes Deutschlands.
Wer gerne wandert, ist hier gut aufgehoben. Allerdings
muss man bei schlechter Witterung darauf achten, dass
es in der Schlucht stellenweise sehr rutschig sein
kann. Festes Schuhwerk mit Profil und vorsichtiges
Verhalten sind absolut unabdingbar für Wanderer,
die sich in die Schluchten begeben wollen. Bei Nichtbeachtung
dieses Hinweises besteht Lebensgefahr. Man sollte
hier auch niemals Räder oder gar Kinderwägen
mitnehmen, denn hierfür sind die schmalen Wege
nicht geeignet.
Die Strecke Kappel-Guttachbrücke-Schattenmühle
beträgt etwa 11 Kilometer. Wer von der Schattenmühle
weiter nach Bad Boll wandert, befindet sich auf dieser
Strecke bereits im mittleren Teil der Wutachschlucht.
In der Region Wutachschlucht gibt es neben den Wandermöglichkeiten
auch verschiedene Sehenswürdigkeiten: antike
Uhren in der Heimatstube Eisenbach, eine Ausstellung
zur Hinterglasmalerei in Friedenweiler, das Bahnwanderland
in der Stadt Blumberg, der Bogenschießplatz
in Eisenbach, das Städtchen in der Sonnenschale
in Bonndorf, der Geologiepark und der Windgfällweiher
in Lenzkirch und viele historische und imposante Sehenswürdigkeiten
in anderen Städten. Wer die ganze Region Wutach
erkunden möchte, sollte viel Zeit und Ruhe mitbringen.
Mehr Informationen zu dieser Region gibt es unter
www.wutachschlucht.de.
Triberger Wasserfälle
Die Triberger Wasserfälle sind mit ihren
163 Höhenmetern Deutschlands höchste Wasserfälle
überhaupt und liegen wie die gleichnamige Stadt
Triberg im mittleren Schwarzwald. Sie sind tagtäglich
zugänglich und abends sogar bis 22 Uhr beleuchtet.
Der Eintritt ist mit 2,50 Euro für Erwachsene
und mit ermäßigten Preisen für Kinder
und Inhaber verschiedener Begünstigtenausweise
sehr günstig. Die Triberger Wasserfälle
teilen sich in 7 Abschnitte und werden Jahr für
Jahr von etwa einer halben Million Menschen besucht,
denn es handelt sich hier um das Naturerlebnis schlechthin.
Drei Eingänge führen über gut ausgebaute
Wege zu den Wasserfällen. Allerdings setzen diese
voraus, dass man relativ gut zu Fuß ist. Einen
Kinderwagen sollte man nicht mitbringen, denn dafür
sind die Wege nicht geeignet. Über den Haupteingang
hat man eine einfache Möglichkeit zur untersten
und größten Stufe des Wasserfalls zu gelangen.
Neben den Wasserfällen gibt es noch eine niedliche
Attraktion: es gibt hier viele quirlige Eichhörnchen,
die im Laufe der Jahre jegliche Scheu vor den Menschen
verloren haben. Sie lassen sich furchtlos beobachten
und mit etwas Geschick sogar füttern. In Triberg
ist auch die berühmte Schwarzwaldbahn zu Hause.
Diese macht Triberg in Kombination mit der nahezu
ganzjährigen Nebelfreiheit zu einem der beliebtesten
Urlaubsorte. Auch die Landschaft rund um Triberg lädt
zum Verweilen und Innehalten ein: weit weg vom Ort
des Geschehens kann man in unberührter Natur
seine Seele baumeln lassen. Mehr Information über
Triberg und seine Wasserfälle findet man unter
www.schwarzwald.com.
Die Dorotheenhütte
in Wolfach
Wer sich für Schwarzwälder Glasbläserkunst
interessiert ist hier an der richtigen Adresse. In
der Dorotheenhütte in Wolfach wird man im Glasmuseum
durch die 2000 Jahre alte Kunst des Glasblasens geführt.
Man erfährt hier vieles über die Entwicklungsstufen
aus der Geschichte der Glasbläserkunst, anschaulich
dargestellt, aus den Epochen der vergangenen Jahrhunderte
und bekommt einen eindrucksvollen Einblick über
die Arbeit, die Werkzeuge und die Materialen, die
hierfür erforderlich waren oder auch immer noch
sind.
Einzigartig auch die Möglichkeit den Glasbläsern
bei Ihrer Arbeit live vor Ort zuschauen
zu können.
Die Stadt Villingen-Schwenningen
Die Kneipp-Kurstadt Villingen-Schwenningen liegt im
Quellgebiet der Donau und des Neckars zwischen dem
Schwarzwald und den Hochflächen der Baar. Villingen-Schwenningen
ist eine der interessantesten Städte im Land.
Sie kann auf eine lange traditionsreiche Geschichte
zurückblicken und bietet seinen Gästen neben
Theater, Museen und viel Kultur, ein reichhaltiges
Freizeitangebot, sowie eine städtische Galerie,
zahlreiche Ausstellungen und Konzertreihen.
Über die Autobahn Stuttgart-Bodensee kann man
sie mit dem Auto oder Motorrad schnell erreichen.
Auch die Bus- und Bahnverbindungen sind sehr gut.
Ein Besuch in Villingen-Schwenningen ist mit Sicherheit
ein Geheimtipp unter den hiesigen Ausflugszielen und
ganz bestimmt eine Reise wert.
Europastadt Straßburg
Eine mittelalterliche, malerische und verzaubernde
Stadt mit zahlreichen alten Fachwerkhäusern und
dem unbeschreiblichen Münster, ist Stadt mit
ihrer 2000 Jahre alten Geschichte, die Metropole im
Elsass. Sie vereint Frankreichs regionale Traditionen
und kosmopolitische Moderne aufs Charmanteste. Straßburg
ist eine der lebendigsten Städte Frankreichs
und bietet als Sitz vieler internationalen Organisationen
ein reichhaltiges, kulturelles und kulinarisches Angebot,
aber auch ein sehr pulsierendes Nachtleben.
Universitätsstadt
Freiburg
Freiburg, die südlichste Großstadt Deutschlands
beeindruckt jeden seiner Besucher mit seiner malerischen
Altstadt, eingerahmt von charmanten, mittelalterlichen
Bächle, Gassen und Häuser Durch
das idyllisches Erscheinungsbild der Stadt lässt
sich jeder Gast gerne verzaubern.
Es gibt eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten,
die einen Besuch von Freiburg lohnen; einige davon
befinden sich direkt in der Innenstadt oder nicht
weit davon entfernt. Das Freiburger Münster,
das Martinstor, das Rathaus oder das Freiburger Schwabentor
gehören zu den ältesten Bauwerken die die
Stadt zu bieten hat. Rund um den Bertoldsbrunnen,
im Herzen der alten Universitätsstadt, wird das
Bild von regem Treiben beherrscht. Freiburg besticht
durch sein gut erhaltenes historisches Stadtbild,
welches laut Gründerurkunde auf das Jahr 1120
zurückgreifen kann. Das typische Freiburger Flair
und eine ganz spezielle Mischung aus Weltoffenheit
wird nicht zuletzt geprägt von den vielen hier
lebenden Studenten die aus aller Welt hierher kommen.
Die Stadt hat eine große Anzahl von herrlichen
Grünanlagen und schönen Seen, die zum verweilen
einladen. Der Hausberg, Schauinsland 1284 Meter hoch,
bietet seinen Gästen einen herrlichen Ausblick
zu den Vogesen in Frankreich oder zu den Schweizer
Alpen.
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